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Imago – die Macht des Unbewussten – Manuel Hamberger

29 Juni 2010

Kai (22) liest am liebsten Technik und liest gerade
folgendes:
Titel: Imago – die Macht des Unbewussten
Autor: Manuel Hamberger
Kategorie(n): Andere
Inhalt: “Imago” ist ein satirischer
Mystery-Thriller.
Im Vorfeld der Geschichte ereignet sich ein furchtbarer Bombenanschlag
in einer Schule, bei dem Regina (damals 16) schwer verletzt wird. Der
Täter wird nie ermittelt.
Kein Psychotherapeut kann Regina helfen, ihr schweres Trauma zu
verarbeiten, bis sie zwölf Jahre später Leonardo, den etwas anderen
Psycho-Therapeuten, kennen lernt, der mit seiner schrullig, skurrilen
Art die Leute polarisiert.
Leonardo hat telepathische Super-Fähigkeiten und ist der Begründer der
Psychomechanik, einer neuen Therapierichtung. Die Therapie wird hart auf
die Probe gestellt, als sich
Leonardo in Regina verliebt. Leonardo therapiert auch noch einen anderen
Patienten, der sich als besonderer Härtefall erweist. Dieser gesteht
Leonardo im Therapiegespräch, für den Bombenanschlag von damals
verantwortlich zu sein. Dieses Wissen stellt Leonardo vor eine schwere
Zerreißprobe seines Gewissens. Soll er, der der einzige ist, der dem
Täter überhaupt helfen kann, seinen Patienten ans Messer liefern??
Als der Täter Leonardo auch noch weitere Anschläge ankündigt, eskaliert
die Situation und die beiden liefern sich ein packendes Duell mit einem
sehr bewegenden Ende…

Bewertung: Kaifindet die Lektüre genial
Kai
findet gut:
“Imago – die Macht des Unbewussten” ist ein Roman
von Manuel Hamberger über einen Psychotherapeuten mit telepathischen
Super-Fähigkeiten, der sich ein Psycho-Duell mit seinem gefährlichsten
Widersacher und ehemaligen Patienten liefert.
Imago ist am ehesten noch ein satirischer Mystery-Thriller, passt aber
in kein herkömmliches Genre. Besonderes Stilmittel ist der schwarze
Humor in einer sehr ernsten Hintergrundhandlung.
Besonderer Humor kommt auch dadurch zum Ausdruck, dass die Protagonisten
in zahlreichen Dialogen inhaltlich in grotesker Weise aneinander
vorbeireden. Die Protagonisten selbst sind so skurril, überspitzt und
überzeichnet dargestellt, dass sie schon Comic-Charakter gewinnen. Ein
anderes Stilmittel ist die krasse Gegensätzlichkeit zwischen der
übersachlichen Sprachebene einerseits und der affektiv aufgeladenen
Atmosphäre andererseits. Weitere Stilmittel sind krass, abrupte Sprünge
und Paradoxien auf der Beziehungsebene sowie überwertige Sichtweisen.
Zentrale Aspekte des Buches sind Unterbewusstsein und
Persönlichkeitsspaltung.

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